Kreuzkirche Schmargendorf

Im Turm des expressionistischen Backsteinbauwerks am Hohenzollerndamm in Berlin Schmargendorf riss 2008 die über 6 to schwere Totenglocke a° beim Geläut aus ihrer Halterung, stürzte ab und zerstörte den Glockenstuhl aus Stahl. über neun Jahre herrschte in der Glockenstube Stille.  

 

Nach zwei Jahren Planungs-, Finanzierungs- und Bauzeit eines Glockenstuhls konnten die vier Glocken zu Heiligabend 2017 erstmals wieder erklingen. Die überhohe Holzkonstrukton erhielt einen Untertisch aus Stahl, um die hoch angeordneten Schallöffnungen des Mauerwerks besser nutzen zu können. Alle Konstruktionshölzer und Stahlprofile wurden über eine minimal Öffnung eingefädelt, da im Bestand keine Einbringöffnung vorhanden war.  

 

 

Auftraggeber: Evangelische Kreuzkirchengemeinde Berlin-Schmargendorf

 

Planung, Ausschreibung und Bauleitung: adb Ewerien und Obermann